Was ist ein Störfeld?

Ein Störfeld ist ein Körperareal, welches anhaltend Störimpulse aussendet, ohne dass es einen histologischen Befund aufweisen muss.
Dadurch können das Energiesystem des Körpers, Muskel- und Organfunktionen und/ oder der mitochondrale Stoffwechsel (die Zellatmung) beeinträchtigt werden.

Ein Störfeld kann sehr unterschiedlicher Art sein. Ein wurzeltoter Zahn, ein anhaltender Fehlbiss, Narben, eine Fehlstellung, ein emotionales Trauma, Schwermetallbelastungen usw.

Relativ neu ist die Erkenntnis, dass im Nervensystem Muster alter Verletzungen abgespeichert werden können. Diese führen zu einer erhöhten Spannung der harten Hirnhaut (Dura) und wirken ebenfalls als Störfeld.
Die ursprünglichen Verletzungen können zwar ausgeheilt sein und Jahrzehnte zurück liegen, dennoch sind sie bis heute reflektorisch wirksam. Darunter fallen neben Operationen und Unfällen, auch emotionale Verletzungen.

Welche Beschwerden können durch Störfelder entstehen?

Da der Körper eine Einheit ist, können prinzipiell alle Arten von Beschwerden durch ein Störfeld verstärkt oder verursacht werden.
Es gibt viele Faktoren, die den Sitz der Beschwerden und deren Ausprägung bestimmen:
Die eigene Konstitution, Erbanlagen, Art des Störfeldes, aktuelle Lebenssituation usw.

Am Beispiel der erhöhten Duraspannung:
Die Dura verläuft vom Gehirn über das Rückenmark und die Wurzeln der Rückenmarksnerven, bis zum zweiten Kreuzbeinwirbel. Von der Wirbelsäule ausgehend, die das Rückenmarkt umschließt, werden also Organe und deren Funktionen im ganzen Körper gesteuert. Jeder Wirbel ist über das Nervensystem mit bestimmten Organen verbunden.
Werden durch die erhöhte Spannung Wirbel verschoben, ändert sich (wenn vielleicht auch nur in minimalem Ausmaß) die nervale Ansteuerung der entsprechenden Organe. Funktionsstörungen der Organe können die Folge sein.
Aber nicht nur Organe werden nerval versorgt, sondern z.B. auch die Muskeln. Werden diese nicht richtig angesteuert, entsteht ein Ungleichgewicht in der Muskelspannung - Muskeln verkrampfen oder erschlaffen.
So können Verspannungen und Fehlhaltungen und damit Schmerzen am Bewegungsapparat entstehen.

Warum war ich jahrelang beschwerdefrei?

Störfelder sorgen für einen permanenten Stress im Körper. Dieser kann in jungen Jahren noch gut kompensiert werden.
Aber je mehr Störungen sich im Laufe des Lebens summieren, desto leichter dekompensiert das System. Erst bei Dekompensation entstehen Beschwerden.

Ein Beispiel: Stellen Sie sich einen Mülleimer vor! Irgendwann ist er voll. Lehren Sie ihn nicht aus, dann quillt er über und stinkt.

Eine Therapie, die derartige Störfelder nicht berücksichtig und behandelt, kann dem Körper immer nur zu Kompensation verhelfen, aber nie ursächlich wirken.

Wie wird das Störfeld diagnostiziert?

Ihre individuellen Störfelder werden über komplexe kinesionlogische Tests ermittelt.


"Einer neuen Wahrheit ist nichts schädlicher als ein alter Irrtum."
J. W. von Goethe, dt. Dichter & Naturwissenschaftler (1749-1832)